Die neue Kunst des Rappens: 21 Savage und Playboi Carti gegen den Strom

Die Landschaft, welche 21 Savage malt, ist durchtränkt von düsteren Farben. Anfang des Jahres 2015, setzte er den Grundstein für eine Mixtape-Reihe, welche sich in dem letztjährigen Projekt „Savage Mode“ gipfelte. Sein Rap zeichnete sich größtenteils durch eine ausdruckslose Stimme aus – die Emotionslosigkeit ist der rote Faden seiner Musik. Der Sound: Rudimentär, unversöhnlich und manchmal schon unmusikalisch.

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Interview with Trippie Redd

Auch wenn das Stigma „SoundCloud Rapper“ weiter bestehen bleibt, wird die Platform immer wichtiger bei der Defintion des Klanges von Mainstream Rap. Junge Künstler, dessen Karrieren dort starteten, werden von großen Labels unter Vertrag genommen und zu Rockstars des Genres gemacht.

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Tyler, The Creator outet sich als Schwarzer

Offenbarende Zeilen auf Tyler, The Creators neustem Album „Scum Fuck Flower Boy“ bringen endlich Licht ins Dunkle – rund um die Frage, welche Hautfarbe er nun eigentlich hat. Kurz nach der offiziellen Ankündigung des Albums für den 21. Juli, sah sich Tyler mit einem vorzeitigen Leak seines Albums konfrontiert. Es war Anlass für hitzige Debatten, rund um Tylers Teint und kann als ein ganz persönliches Manifest in seiner Vita angesehen werden.

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Portrait: Rapper SahBabii verpackt Kriminalität mit sanfter Stimme

Im Rahmen der Atlanta-Woche auf Znova, habe ich mich mit dem Newcomer SahBabii auf Skype unterhalten. In einem Georgia untypischen Oxford Englisch, ließ ShaBabii den unvorhersehbaren Hype, rund um seine Hit-Single „Pull Up Wit Ah Stick“ Revue passieren und gewährte mir Einblicke in sein Leben, welches durch das Internet völlig auf den Kopf gestellt wurde.

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Interview with Pi’erre Bourne

Jordan Jenks ist ein Arbeitstier. Seit seinem Umzug von Columbia, South Carolina nach Atlanta, Georgia im Jahr 2014, kann der 23-jährige Künstler und Produzent, besser bekannt als Pi’erre Bourne, auf eine bewegte Musikkarriere zurückschauen. Für Bargeld ließ er Künstler in seinem mobilen Studio aufnehmen, internierte bei Hustle Gang, produzierte für Epic Records, schmiss den Job wieder hin und produzierte fortan für den Rapper Young Nudy aus Atlanta, von dem er kürzlich erst erfuhr, dass er 21 Savages Cousin ist. Das Highlight seiner bisherigen Karriere ist jedoch das Mitwirken an Playboi Cartis gleichnamigen Debüt-Mixtape, bei dem er 6 von 15 Tracks produzierte, darunter die monumentale hide-it-in-my-sock Hymne „Magnolia“.

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Von Future bis Lil Uzi Vert: Die Sterne am Rap-Himmel sind depressiv

Musik war schon immer die ehrlichste Ausdrucksweise von Emotionen. Oft sind die Dinge, die wir nicht in Worte fassen können, in einem Lied so schön gesungen oder gerappt, dass wir davon ausgehen, dass der Künstler unsere Lebenssituation beschreibt oder vor Augen hatte, als er das Lied verfasste. Wir verherrlichen die Künstler, die wir lieben – wir vergöttern sie sogar. So lässt es sich auch nicht umgehen, dass wir uns bei fast jedem Wort, emotional angesprochen fühlen.

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Travis Scott über Drogenkonsum: „Ich bin eine Droge“

Travis Scotts breitgefächertes Portfolio an Musik, trieft förmlich von Verweisen auf Drogenkonsum und dem Lebensnektar von David Hasselhoff – Alkohol. Einer seiner besten Tracks trägt sogar den wohlklingenden Titel „Drugs You Should Try“ und im Jahr 2014 partizipierte er an der von Juicy J initiierten „Never Sober“ Tour. Auch der verzerrte, autotune-getränkte Sound, welcher sich über die Jahre als sein inoffizielles Markenzeichen etablierte, befeuerte immer wieder das psychedelische Gesamtbild der Persona Travis Scott.

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Interview with Ghoulavelii

Tacoma? Die kleine Hafenstadt im US-Bundestaat Washington, dürfte wohl nur den wenigsten ein Begriff sein. Aus musikalischer Sicht, könnte diese verhaltene Momentaufnahme, bald der Vergangenheit angehören. In Tacoma braut sich eine aggressive, okkultistische und von Drogen durchzogene Rap-Szene zusammen – allem voran der 20-jährige Ghoulavelii. Entgegen jeglichen Konventionen, fand Ghoulavelii schon in frühen Jahren gefallen an Punk, Hardcore und Black Metal, was nicht immer auf Gegenliebe in der lokalen Rap-Szene stieß. Dieser außergewöhnlichen Einflüsse spiegeln sich auch in seinen musikalischen Portfolio wieder.

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Die drogenverseuchte Welt der neuen Soundcloud Rap Generation

Schweiß, Blut und Tränen pflasterten den berüchtigten Abend, an dem XXXtentacion – live auf der Bühne – den Sucker Punch seines Lebens kassierte. Eine weitere unvorhersehbare Etappe, auf dem Weg zum Gipfel des SoundCloud Raps – ein populäres Subgenre, welches seinen Namen dem gleichnamigen Streaming-Service „SoundCloud“ zu verdanken hat. Ein Genre welches polarisiert und immer mehr an Wichtigkeit dazu gewonnen hat. Es ist die neue Bewegung im Hip-Hop und zeichnet sich durch rebellische Klänge, einer unzähmbaren Energie und den gelegentlichen Ausrutschern von Boshaftigkeiten aus.

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Instagram is the best way to promote some P*ssy!

Die neue Generation an Hip-Hop Künstlern zeigt auf, das Instagram die wahre Währung in Sachen Relevanz ist. Bevor Lil Yachty zum Hip-Hop-Antichristen in den Augen und Ohren von Hip-Hop-Puristen wurde, war er nur ein Teeanger aus den Vororten von Atlanta, der hoffte, durch Instagram berühmt zu werden. Durch geschickte Manöver und den Einsatz von Influencern wie Luka Sabbat, konnte Yachty seine aufstrebende Instagram-Präsenz in eine vollwertige Musikkarriere umwandeln – einen Erfolg, den er größtenteils Instagram-Trendsettern zu verdanken hat.

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