FBI-Übersetzerin heiratete deutschen ISIS-Rapper Deso Dogg

Kennt ihr dieses Gefühl, wenn selbst massenmordenen Anhängern einer sexistischen Ideologie mehr Frauen nachlaufen als dir? Mit solch einem Fall, sehen wir uns heute wieder einmal konfrontiert. Die Rede ist von dem ehemaligen Deutschrapper Deso Dogg alias Denis Cuspert.

Seine Geschichte ist schnell erzählt: Cuspert wuchs unter schwierigen Verhältnissen in Berlin auf. Relativ früh entdeckte er die Rap-Musik als sein Ventil und versuchte in diesem Genre Fuß zu fassen. Jedoch blieb der große Durchbruch aus, weswegen er sich dazu entschied, in Zusammenarbeit mit dem Islamischen Staat durch Syrien zu touren, um sein kommendes Album „Straight Outta Syria 2“ zu promoten.

Entgegen einer Vielzahl an falschen Todesmeldungen, erfreut sich Deso Dogg bester Gesundheit in Syrien. Jedoch fehlte ihm eins zu seinem endgültigen Glück: Eine Frau, welche ihm nicht vom IS zugesprochen wurde. Hier kommt Daniela G. ins Spiel. Diese arbeitete 3 Jahre als externe Analystin für 2 andere 3-Buchstaben-Büros, bevor sie als Übersetzerin zum FBI in Detroit wechselte.

Dort war sie insgesamt 4 Jahre tätig und arbeitete in ihrem letzten Jahr vor der Abreise als Übersetzerin an dem Fall Cuspert. Unter dem Vorwand nach Deutschland zu fliegen, buchte sie einen Flug in Richtung Türkei, um dann über die Grenze nach Syrien, den Kontakt zu Cuspert zu suchen. Sie nahm den Spruch „Fuck ISIS“ anscheinend recht wörtlich und heiratete den obig genannten Denis Cuspert. Nach gerade mal 30 Tagen Ehe, wurde ihr dann jedoch folgendes klar:

He appeared in propaganda videos, including one in which he was holding a freshly severed human head. Within weeks of marrying Cuspert, Greene, 38, seemed to realize she had made a terrible mistake.

Mit diesen unvorhersehbaren Fakten konfrontiert, sah sie sich dazu genötigt, ihre Flucht in die Türkei zu initiieren um dann frohen Mutes wieder zurück in die Heimat zu fliegen. Dort saß sie eine zweijährige Hafstrafe ab, welche am 3. August 2016 ihr Ende fand. Ihr Aufenthalt in Syrien beschränkte sich auf gerade mal 3 Monate im Jahre 2014. Die entsprechenden Gerichtsdokumente enthalten E-Mails von G. an eine nicht identifizierte Person, mit folgender Aussage:

Not sure if they told you that I will probably go to prison for a long time if I come back, but that is life. I wish I could turn back time some days … God willing I can arrange things, but better to write my mother in my mother tongue only, few people can read that

Leider wissen wir noch nicht, ob eine entsprechende Netflix-Serie über den besagten Vorfall, schon in Planung ist.