Migos Culture II ist verschwendeter Speicherplatz

Das Rapgeschäft ist versaut und Young Money Entertainment trägt eine Mitschuld daran. Angefangen mit Lil Waynes Fließband ähnlichen Output an Mixtapes in den frühen 2000er Jahren bis hin zu Drakes späteren Erkenntnis, dass die RIAA 10 Song Downloads als vollständigen Album Download anerkennt. Drake antwortete mit 20 Tracks auf Views und steigerte sich nochmals mit 24 Tracks auf More Life. Lil Waynes Ansatz war gleichermaßen simple und effektiv: das Bereitstellen von kostenloser Musik, ist der erfolgreichste Weg um Reichweite zu generieren und gehört zu werden. Eine etablierte Vorgehensweise, die schon seit Anbeginn des Genres von Rappern zu Promotion-Zwecken genutzt wurde.

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Wie Box Logos und Kryptowährungen unsere Ängste über eine ungewisse Zukunft offenbaren

Im vergangenen Juni erregte eine seltsame Reklametafel gegenüber des Supreme Stores in der Lafayette Street, die Aufmerksamkeit der kaufstarken Kundschaft. Initiiert von einer Investment-Plattform namens Wealthsimple. Auf besagter Reklametafel wurde eine Guide beworben, welcher Schritt für Schritt erklärt, wie sich Streetwear in ein langfristiges Investment umwandeln lässt.

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Mixtape Empfehlung: Bill $aber – Kill Everything 2018

Der aus Buffallo stammende Rapper Bill $aber hat sein neues Projekt Kill Everything 2018 veröffentlicht. Bereits im Juli hatte Bill mit seinem Underground-Hit „Creepin N Lurkin“ für aufsehen gesorgt. Auf der Grunge ähnlichen Single schreitet Saber irgendwo zwischen Night Lovell und Denzel Curry – untermalt mit einem infernalischen Beat und markanten 808s.

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Hip-Hop macht Pädophilie und Gewaltexzesse gesellschaftsfähig

Für Schwesta Ewa und für Hollywood war 2017 ein Jahr der Abrechnung – geprägt von einflussreichen Menschen, die unter dem Gewicht ihrer eigenen Missetaten zusammenbrachen. Gegenteiliges ließ sich im Hip-Hop beobachten: Fragwürdige Hintergrundgeschichten umhüllten eine Vielzahl der kreativsten Talente des Genres. Sie eroberten die Charts – und Millionen von Zuhörern – während sie gleichzeitig mit kriminellen Anschuldigungen und strafrechtlichen Verurteilungen zu kämpfen hatten. Während solche Vergehen zwangsläufig zu einem Imageverlust innerhalb der Gesellschaft führen, gedeihen diese jungen Künstler weiterhin, trotz – oder vielleicht zum Teil – wegen der Schwere der gegen sie erhobenen Vorwürfe.

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Interview mit Lil Skies

Lil Skies schreibt seine Songtexte bevorzugt auf dem Rücksitz seines Autos. Seine besten Arbeiten entstehen, wenn er das Instrumental über die Lautsprecher laufen lässt und sich währenddessen selbst via iMessage Sprachnachrichten-Funktion aufnimmt. So entstand auch seine Hit-Single „Red Roses“ mit über 21 Millionen Klicks auf Youtube.
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Wie Cam’rons pinker Pelzmantel die Zukunft der Mode vorhersagte

Mitnichten ist Cam’ron ein Fremder in der euphemistischen Welt der Mode. Im vergangenen Jahr enthüllte der New Yorker Designer Telfar Clemens seine Zusammenarbeit mit der Fast-Food-Kette White Castle. Telfar entwarf die neue Berufsbekleidung, welche von dem Harlem-Rapper auf dem Dach des Restaurants in Queens präsentiert werden sollte – das präventive eingreifen der ortsansässigen NYPD verhinderte das Spektakel in letzter Minute.

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Die besten Newcomer des Jahres 2017

Das Jahr 2017 ist ein Fingerzeig dafür, wie schnelllebig die Musikindustrie heutzutage agiert. Unabhängig davon, ob die Künstler schon seit geraumer Zeit aktiv sind oder ihre Karriere mit scheinbar sofortigen Erfolg starteten, ist jeder Musiker auf dieser Liste eine treibende Kraft gewesen, welche die Musik in neue Sphären stieß.

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Interview with Trippie Redd

Auch wenn das Stigma „SoundCloud Rapper“ weiter bestehen bleibt, wird die Plattform immer wichtiger bei der Klang Definition des Mainstream Raps. Junge Künstler, dessen Karrieren in den akustischen Wolken starteten, werden von großen Labels unter Vertrag genommen und zu Rockstars des Genres geformt.

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