Wie Frank Ocean und Miguel zusammen aufstiegen

Frank Ocean und Miguel sind die zeitgenössischen Gesichter des Alternative R&B und haben mit ihren kreativen Ansätzen und ihrer eigenwilligen Stilrichtung, Klassiker wie Channel Orange oder Kaleidiscope Dream erschaffen.

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Blackbear sucht auf Cybersex nach seiner Identität

Das Hip-Hop Genre der späten 2000er Jahre war geprägt von farbenfrohen Prahlereien und dem langsamen, fast schon psychedelischen wirkenden Sound des Houston Raps. Es war der Beginn der Meme-Ära des Raps, obwohl Memes, so wie wir sie heute kennen, noch nicht geboren waren. Stattdessen pflasterten Alben mit lebendiger visueller Identität und einer grotesken Avantgarde die Hip-Hop Blogs in jener längst vergangenen Zeit. Charaktere wurden zu Rap-Stars.

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Jaden Smiths Kreativität badet in Fremdschäm-Zeilen auf „SYRE“

Jaden Smith sagte einmal, er halte es für eine Art Auszeichnung, als „verrückt“ bezeichnet zu werden. Es war seine Art, die pseudo-philosophische Phrasendrescherei auf seinem Twitter-Feed zu erklären – eine Mischung aus FAZ Kommentar-Sektion und der Reichsbürgerbewegung. In einem Interview mit der New York Times aus dem Jahr 2014, skizzierte Smith seine fragwürdigen Ideen von Prana-Energie, Existenz der Zeit und das Finden eines höheren Bewusstseins. Er ist Schauspieler, Modedesigner, Anteilseigner eines Anbieters von abgefülltem Wasser und Rapper, dessen Vorbilder Kanye West und der Tech-Milliardär Elon Musk sind.

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Darum dominierten Kollaborationen das Modejahr 2017

Im Jahre 1999 wollte das damalige New Yorker Label Supreme einen eigenen Sneaker herstellen. Aufgrund fehlender Ressourcen, forcierte man eine Zusammenarbeit mit einer Marke, welche sich auf das herbeigesehnte Segment spezialisiert hatte: DC Shoes.

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Mein Interview mit einem Deutschrap-Flüchtling

Es ist halb acht Uhr Abends in Amsterdam als ich schweren Schrittes das ‚Hip-Hop Vestival‘-Gelände verlasse. Das Klingeln meines Telefons beendet meine augenblickliche Lethargie – Mama ruft an. Meine sofortige Begrüßung lässt sie hellhörig werden.

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Kanye West reicht Markeneintragung für YEEZY SOUND ein

Es ist keine Woche her, da feierte Kanye West sein Bühnen-Comeback. Doch während wir uns noch an den sonst so rar gewordenen Antlitz des Rappers ergötzten, tüftelte dieser hinter verschlossener Tür an einem umfangreichen Businessplan. Findige KTT-Mitglieder stießen auf der Webseite des US-Patentamts auf einen Markenantrag mit dem Namen „YEEZY SOUND“.

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Darum quält uns Chris Brown mit einem zweieinhalb Stunden langen Album

Chris Brown fleht dich förmlich an, sein neues Album zu streamen. Bei 45 Songs, die mehr als zweieinhalb Stunden in Anspruch nehmen, kommt diese Bitte jedoch einem Staatsakt gleich. In dieser Zeit, wäre es möglich eine ernsthafte Beziehung mit einem Tinder-Match aufzubauen. Du könntest deine Wäsche waschen, in Ruhe brunchen oder Titanic bis kurz vor dem Tod von Jack schauen. Du könntest sogar zwei andere Alben in der Zeit hören, in der Chris Brown seinen Herzschmerz in dem Format einer Best-Of-CD verarbeitet hat.

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Travis Scott wird von gelähmten Fan verklagt

Konzerte von Travis Scott gleichen einer frenetisch ausgelebten Punk-Show, nur mit größeren Budget – von Fans initiierte Moshpits, Crowdsurfing und Stage-Dives zählen zu dem Standardrepertoire des Houston-Rappers. Der Künstler, welcher sich selbst als „einer der energetischsten und innovativsten Live-Performer des zeitgenössischen Hip-Hops“ betitelt, ist dafür bekannt das gutmütige Treiben anzustacheln und mit vollem Körpereinsatz selbst ein Teil dieser Ausschweifungen zu sein.

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Tinder schickte mir 1.700 Seiten meiner tiefsten und dunkelsten Geheimnisse

Der 22. März 2014 ist durchaus ein Anwärter für eine Verewigung als Tattoo – warum? An jenem Tag, ein Samstag um 19:48 und eine Sekunde nach, verschickte ich ein euphorisches „was geht?“ an mein aller erstes Tinder-Match. Seit diesem Tag habe ich die App 1.043 mal gestartet und konnte 2.762 Matches mein eigen nennen. An einige erinnere ich mich noch sehr gut: Freunde, Bekanntschaften, Dealerinnen oder unbeschreiblich unangenehme erste Dates. An die anderen kann sich mein Goldfisch-ähnliches Gedächtnis nicht mehr entsinnen – Tinder jedoch schon.

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